Montag, 22. Oktober 2018

Judo-Landesmeisterschaft Bautzen

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Landesmeisterschaft U21 war aufregend

Am Sonntag, den 1. Februar 2015, startete morgens 6:30 Uhr eine kleine Delegation von Judoka in Richtung Bautzen zu den Landeseinzelmeisterschaften der U21. Der Altkreis Torgau wurde vertreten durch die Judoka Manuel Janko (bis 66 kg) für den SSV 1952 Torgau e.V und Till Goldammer (+ 100 kg) für TSV Schildau. Beide Sportler wurden vom SSV Trainer Timo Thieme betreut.

In der Gewichtsklasse plus 100 kg gab es für Till nur einen Gegner vom Döbelner SC. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts auf der Tatami. In einem ausgewogenen Kampf (über 5 min reine Kampfzeit) erzielten beide eine technische Wertung (Yuko). 18 Sekunden vor dem Ende der Zeit bekam Till eine Bestrafung für Passivität. Somit verlor Till seinen Kampf nach Punkten. Dennoch qualifiziert er sich für die mitteldeutschen Meisterschaften.

In der Gewichtsklasse bis 66kg starteten 8 Teilnehmer. Für Manuel im Prinzip eine reelle Sache eine Qualifikation zu erzielen. Sein erster Gegner aus Dresden verlangte schon einiges ab. Beherzt setzte Manuel die in den vorherigen Trainingseinheiten erprobten Wurfabläufe ein. So stellte sich eine technische Wertung – Yuko, Wazari und Ippon – nach der anderen ein, und er gewann den Kampf vor der Zeit. Sein nächster Gegner vom Judoverein Reichenberg – Boxdorf war eine harte Nuss. Beide Judoka lieferten sich einen aggressiven und technisch guten Kampf. Der nach Punkten an den Starter aus Reichenberg ging. Manuel beklagte nach dem Kampf den Verlust der Sehkraft auf dem linken Auge. Der anwesende Arzt stellte eine Prellung des linken Augapfels fest. Die Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 66 kg liefen weiter. Als der Trainer T. Thieme seinen Wettkämpfer beim Kampfgericht verletzungsbedingt abmelden wollte, war die Überraschung sehr groß. Manuel hatte seinen dritten Platz sicher, da mittlerweile zwei Starter in dieser Gewichtsklasse wegen unsportlichen Verhaltens disqualifiziert wurden. Nach einer intensiven Untersuchung im sorbischen Klinikum konnten alle gemeinsam die Heimreise antreten.

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