Starke Leistungen zur U14 - Landesmeisterschaft

Am 26. Juni fanden in Dresden bei hochsommerlichen Temperaturen die Landesmeisterschaften der Jugend U14 (Altersklassen 12 und 13) statt. Zu den Landestitelkämpfen waren 204 Athlet(inn)en aus 52 sächsischen Vereinen gemeldet. Vom Sparkassen-Leichtathletik Team des SSV 1952 Torgau e.V. hatten sich Linn-Josie Pietrowski (W12) für die Teilnahme am 75m Sprint und 60m Hürdenlauf sowie Lennox Willi Klopf (M 13) ebenfalls für den 75m Sprint und den 800m Lauf qualifiziert. Zudem wurden beide aufgrund ihrer Schnelligkeit für die 4 x 75m Sprintstaffel der Startgemeinschaft Torgau-Eilenburg berücksichtigt.
Der Wettkampf begann für Linn mit dem Vorlauf im Hürdensprint. Nach einem guten Start tuschierte sie die dritte Hürde und kam danach aus dem Rhythmus. Mit erlaufenen 10,66s lag sie immerhin noch in der Nähe ihrer persönlichen Bestleistung
(PBL), verfehlte aber das A- und B-Finale.
Danach standen die Staffelwettbewerbe auf dem Programm, welche als Zeitendläufe ausgetragen wurden. Mit Lennox als Schlussläufer ersprintete sich die männliche Staffel der StG Torgau-Eilenburg den Sieg in ihrem Lauf. Dieser reichte jedoch leider nicht für eine Medaille, da sich im zweiten Lauf die starke Konkurrenz aus Leipzig, Dresden und Chemnitz gegenseitig pushen konnte. Am Ende fehlten nur 24 hundertstel Sekunden zum dritten Platz. Die Mädchenstaffel mit Linn als
Schlussläuferin belegte in einem ebenfalls starken und großen Starterfeld Platz 7, wobei Platz 4 durchaus in Reichweite lag.
Im 75m Sprint hatte sich Linn einiges vorgenommen. Als zweite ihres stark besetzten Vorlaufes konnte sie sich mit einer neuen PBL von 10,48s souverän für das Finale der besten 8 sächsischen Sprinterinnen in der AK W12 qualifizieren. Auch Lennox
konnte sich im Sprintwettbewerb mit einer neuen PBL von 10,11s für das A-Finale der AK M13 qualifizieren. Dies ist insofern bemerkenswert, dass die Meldezeiten der einzelnen Athleten dies nicht erwarten ließen.
Danach startete Lennox im 800m Lauf. Nach einem schwachen Start konnte er sich zurück an die Spitze des Starterfeldes kämpfen und zwischenzeitlich sah es nach einer Medaille für Lennox aus. Am Ende musste er sich im Zielsprint seinem
Konkurrenten geschlagen geben und lief als 4. ins Ziel. In einem sehr starken Lauf konnte Lennox seine persönliche Bestleistung um fast 7 Sekunden!!! auf 2:26,33min verbessern. Was für eine super Leistung.
Im Sprintfinale konnte Linn nicht an ihre Vorlaufzeit heranreichen. Bei ihrem ersten großen Wettbewerb fehlte ihr einfach die erforderliche Lockerheit um eine schnellere Zeit zu erreichen. Mit 10,58s belegte sie immerhin Platz 6. Die sechstschnellste
sächsische Sprinterin in der AK W12 zu sein, ist dennoch eine starke Leistung.
Nur eine halbe Stunde nach seinem kräftezehrenden 800m Lauf musste Lennox im Sprintfinale antreten und entsprechend Tribut zollen. In 10,29s kam er über Platz 8 nicht hinaus.
Am Ende eines für beide langen Wettkampftages waren Linn und Lennox etwas enttäuscht, dass es nicht für eine Medaille gereicht hat. Die Tatsache, dass beide sehr gute Leistungen gezeigt haben, einige PBL erreichen konnten und zu den
schnellsten sächsischen Sprinter/-innen ihrer Altersklasse bzw. Lennox zu den schnellsten 800m Läufern in der AK 13 gehören, sollte sie für den Tag durchaus zufriedenstellen und Motivationstreiber für die Zukunft sein.
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